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impressum

 

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... und noch ein lesenswerter Beitrag:

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henrik lüchtenborg will seine mail nicht mehr hier stehen haben. schade.

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Ich musste mich mal auskotzen...zu lang und zu unstrukturiert, weil einfach runtergeschrieben...dafür aber aus ganzem Herzen...

http://www.njuuz.de/beitrag4814.html

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Hi Olaf, ich find die Idee mit dem Museum ja irgendwie witzig. Vielleicht wäre es gut gleich eine entsprechende location in der Hinterhand zuhaben, in der man die Sachen dann auch für die Bevölkerung ausstellen kann. Das könnte dann im weiteren ein guter Ausgangspunkt für kommende Aktionen sein und eine Anlaufstelle für die breite Bevölkerung sich über den aktuellen Stand der Kulturszene zu informieren.

Ggf hätten wir da die eine oder andere Idee, jenseits von Börse und Schauspielhaus.
Ist aber alles noch nicht so in 100%ig trockenen Tüchern.

Darüber hinaus wäre vielleicht auch eine entsprechende Online-Petition sinnvoll, die die »Freie Szene« über ihre eigenen Kanäle (Mails, Blogs, Twitter, etc.) verbreiten kann und mit der man dann zu gegebener Zeit und entsprechendem Rückhalt in der Bevölkerung an die Ratsmitglieder und Regierungen herantreten kann. Inhalt könnte der Text sein, den du beim OB vorlesen willst.

Besten Gruß, Christian
clownfisch statementmagazin
christian hampe

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Hallo Olaf,

danke für Deine/Eure Mühen und für den, wie ich denke, wirklich genialen strategischen Einfall!!! (Ehrlich: Find ich wirklich super!!)

Mein Bild für Dienstag hab ich mal schon im "Fotohome" auf der FC:

http://www.fotocommunity.de/pc/pc/pcat/408359/display/20444359

Das bringe ich dann natürlich etwas größer mit, keine Bange!

Friedlichen und vielfältigen Gruß

Wolfgang Wiebecke

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  • das sind sehr niedliche vorschlaege.
    ich schlage vor, dass niemand dahin geht. soll doch der oberbuergermeister vor sich hinmurmeln. es ist eh sinnlos, da dort die gleichen kuerzungsformeln runtergebetet werden. slawig, der kaemmerer (11 jahre fuer den stadtetat verantwortlich!!) und jung sind teil des problems, sie sind mitverursacher, sie sind am wenigsten geeignet das problem im sinne der buerger zu loesen. man sollte sie zum teufel jagen...
    mit freundlichen gruessen
    jorgo schaefer
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  • gute idee.

    ich werde etwas in der art dabei haben (z.b. chinchkabel + foto)

    habe am tag nach dem treffen ein paar gedanken formuliert.

    die schicke ich dir. wenn du willst, jage ihn durch den verteiler, wenn nicht, dann ist auch okay.

    gruß

    charles

    Lieber Olaf Reitz,

    hier ein paar Gedanken, die im Laufe einiger Tage und Wochen in mir gereift sind:

    Das Treffen am 16. März wird natürlich nicht dazu führen, dass Herr Jung irgendetwas von dem zurücknimmt, was er und Herr Slavig beschlossen, bzw. in die Runde geworfen haben.

    Die Chance, die ich sehe, die „wir“ freie Künstler haben, ist, Entschlossenheit zu zeigen. Wir können Herrn Jung deutlich machen, dass wir nicht ein Haufen von Harlekinen und Hofnarren sind, die um ihre (ohnehin knapp bemessenen) Pfründe fürchten, sondern dass wir eine Gruppe von Kreativen sind, die über die eigenen Möglichkeiten hinaus um die Zukunft unserer Stadt besorgt sind. Wir können vermitteln, dass wir erwachsene, intelligente und ernsthafte Arbeit leisten, die unsere Kühlschränke füllen und unsere Miete finanzieren soll, die darüber hinaus eine engagierte Gruppe in der Bevölkerung ist, die einen Beitrag leistet, das Image und die Lebensqualität unserer Stadt zu mehren.

    Es gibt einige nationale und internationale Beispiele von „Shrinking Citys“, die uns zeigen, dass die Kreativen wertvolles Kapital einer am Boden liegenden Gesellschaft sind, um Katalysator für eine bessere Zukunft zu sein, um nachhaltig neue Erträge zu erzielen und in unserem Fall, überhaupt eine bei Null beginnende Zukunftsperspektive für Wuppertal zu entwickeln.

    Warum sind die Kreativen so wichtig? Weil sie Ideen haben, die über das gewöhnliche Maß hinauszielen, die Dinge denken, anregen und umsetzen, die sich sonst niemand traut!

    Wenn Wuppertal nicht eine Betonwüste der Armen und Alten werden soll, in der gar nichts mehr geht, bleibt den Entscheidungsträgern gar nichts anderes übrig, als uns in die Pflicht zu nehmen. Im Moment sind wir alle geschockt. Aber dieser Schock wird sich legen, und dann kann man hoffentlich wieder nach Vorne schauen.

    Rainer Schiele hat völlig Recht, wenn er sagt, dass wir „freie“ uns nicht losgelöst sehen dürfen von der städtischen Kultur. Olle Kamelle, aber stimmig: Wir sitzen in einem Boot.

    Je mehr wir uns voneinander separieren, desto größer die Gefahr, dass man Keile zwischen die unterschiedlichen Kulturschaffenden treibt und versucht, diese gegeneinander auszuspielen. Wir müssen jede Gruppe für sich das Beste geben, das uns möglich ist. Die Stärke von uns „freien“ ist die Flexibilität, die Möglichkeit, unabhängig von Orten und Summen in Aktion zu treten. Wir sind Fliegende Holländer, die spontan Dinge in Bewegung setzen können. Doch im Endeffekt müssen wir uns auch als Teil des Ganzen sehen. Die Bühnen haben Ende Januar den ersten Schritt getan, und mehrere von uns haben an dieser Aktion teilgenommen.

    Lasst uns in Zusammenarbeit mit den Medien ein Fass aufmachen. Lasst uns den Fernsehguckern und Verständnislosen klar machen, dass wir keine Kasper sind, sondern diejenigen, die ein erhebliches Potenzial besitzen, etwas in und für die Stadt zu bewegen.

    Das dauert, wahrscheinlich Jahre, denn es ist losgelöst von kurzfristigen Entscheidungen. Lasst uns diese „Apokalypse“ nicht als finalen Abgesang verstehen, sondern als Auftrag und als Chance!

    Wir müssen uns eine neue Lobby erobern. Im Notfall in den Strassen mit spontanen, hochkarätigen Protest-Performances, aber auch in den Läden, im Radio, TV, online und in den Printmedien.

    In der Börse mit Herrn Jung schimpfen, beruhigt womöglich die Nerven für einige Stunden und Tage. Doch wen das am wenigsten juckt, das sind die Herren Jung und Slavig selbst. Weitaus mehr, als in „guten Zeiten“, sind wir für die Entwicklung und den Fortbestand unserer Arbeit vor allem selbst verantwortlich. Wir sind es, die unsere Interessen formulieren und wahrnehmen müssen. Lasst uns ein Bewusstsein schaffen, dass das Unterstützen unserer Arbeit zwar eine freiwillige Leistung ist, aber auch eine „heilige Pflicht“.

    Monet ist ein seltsames, aber blühendes Beispiel dafür, wie wichtig und wertvoll Kultur für den Erfolg einer Stadt ist, auch und gerade, wenn vieles andere in Frage steht!

    Charles Petersohn

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    • Hallo Olaf
      vielleicht bist Du nicht der passende Adressat, aber der mir einzig bekannte der sich mit engagiert.
      Diese Info für den Fall, das dieses Projekt wieder Beispielhaft erwähnt werden soll.
      Vielleicht kannst Du das weitergeben.
      Kultur und Schule Wuppertal
      30 Projekte im Schuljahr 2009/2010:
      davon 5 OGGS und 25 weiterführende Schulen

      Je Schule zahlt die Kommune 275 € Eigenanteil = 8.250 € (aus Mitteln der Kultur)

      Die Schulen zahlen aus ihrem Schuletat = 6.875 € weiterführende Schulen
      + 5.375 € OGGS = 12.250 € (Schule)
      (Die weiterführenden Schulen zahlen je 275 €
      Die Grundschulen ebenfalls je 275 € plus Mittel aus dem OGATA Anteil 800 €,
      damit wird eine AG pro Woche finanziert, also gut eingesetzt , da ein OGATA Angebot damit für ein Jahr abgedeckt ist.)

      Jedes Projekt erhält 2.750 € insgesamt (2.000 Honorar 750 Sachkosten)
      Das Land fördert
      pro weiterführende Schule 2.200 € x 25 = 55.000 €
      pro OGGS 1.400 € x 5 = 8.500 €

      Demnach
      städt Mittel 20.500 €
      Landeszuschuss 63.500 €
      Gesamtetat 84.000 €

      Alle Zahlen sind veröffentlicht . Die Landesregierung hat Wuppertal im Netz mit allen Projekten.
      Dazu einen Orientierungsrahmen für Wuppertal mit 55.000 €.

      Nach meiner Meinung brauchen wir kein Zahlenspiel, aber wenn dann ist es vielleicht gut, die korrekten Zahlen zu haben.
      Spannender ist die Frage warum Wuppertal nicht mit den Projetergebnissen arbeitet: Ausstellung der Projekte überregionale Presse etc.
      Es gibt Städte die räumen damit seit 2007 Preise beim Land ab.
      liebe Grüße
      Andrea
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  • very good.

    ulla

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    Hallo Olaf
    am letzten am Samstag wurde im kl Schauspielhaus das nächste Kulturnetzwerktreffen
    auf Samstag den 20 März 15 Uhr vorverlegt. Die Abstände der Treffen sollen kürzer werden.
    Es gibt die Idee alle Parteien in der nächsten Zeit einzuladen und zu überzeugen.
    Dies soll möglichst proffesionell vorbereitet werden. Dazu werden konstruktive Vorschläge gesammelt,
    z.B. Fachleute dazu einzuladen, die positive Entwicklungsbeispiele aus anderen Städten aufzeigen.
    Ich persönlich war erst später dabei und habe keinen Mailkontakt, vielleicht bist Du näher dran. In jedem Fall wäre es toll, wenn ihr diesen Termin mit publiziert.
    müde Grüße
    Andrea Raak

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      Hi Olaf,

      ich bin der Meinung, man sollte versuchen, mit der Idee des "Heimatmuseums" als Beitrag in die Tagesthemen und ähnliche TV und Internet Formate zu kommen. Ich glaube, nur so kann man den Druck erhöhen.

      Der Wuppertaler, insbesondere der hiesige Lokalpolitiker neigt ja generell zum provinziellen Kleindenken. In Wuppertal hat sich immer wieder gezeigt, dass der Mut zu großen Veränderungen und der Stolz auf das, was die Stadt zu bieten hat, meist nur dann besteht, wenn überregional Beachtung geschenkt wird...

      In diesem Sinne, beste Grüße

      Dirk Michael Häger

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  • Hallo Olaf,

    vielen Dank für die Info!

    Im Großen und Ganzen sehe ich das auh so, allerdings nicht in allen Punkten.

    Deshalb meine Frage und ich denke, dies solte berücksichtigt werden: Der Aufruf ist überschreiben mit Stellungsnahme Freie Kulturszene.

    Doch wer oder was ist die FReie Kulturszene. Ich dacht eigmtlich Teil dessen zu sein, habe id eStellungsnahme aber nie gesehen und auch nicht unterschrieben.

    Nicht das ich das Korinthen kacken will. Mich interssiert vielmehr: Wer oder was ist eine freie Kulturszene? Und was haben wir als freie Szene für kulturelle/politische Aussagen und Visionen? wie lassen sich diese in Kulturprojekten umsetzen? Was erwarte ich von einer Kulturpolitik? ETC. PP.

    Das HSK halte ich für Auswüchse auch fehlender Kultupolitik.

    Das nur nebenbei...

    Am 16. werde ich wohl auch da sein.

    Gruß, Erik Schönenberg

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      Lieber Olaf Reitz,

      herzlichen Dank für die Mail.

      Alles was Du schreibst, ist ja eigentlich richtig (nur die Sache mit den "Luftbuchungen" verstehe ich nicht).

      Bitte erlaube mir aber einen anderen Einwand:

      Dein Text ist zu lang. Er folgt außerdem einer Konfrontations-Strategie, an deren Erfolg ich nicht glaube.

      Mir reicht der letzte Abschnitt ab "Die demokratisch gewählten Organe..." völlig. Das ist der Kern, hier wird alles sachlich gesagt. Er hat den Vorteil, das er von allen Menschen getragen werden kann.

      Schon das angehängte Zitat, so klug es sein mag, evoziert Vorurteile, die uns nicht nützen.

      Freundliche Grüße von Günther Weißenborn